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[24.06.2003]
Analyse beim ÖBV abgeschlossen
Das Ergebnis 2002 ist schlechter als prognostiziert / Viele Interessenten für ÖBV - Teil-Unternehmen / Erster Schritt: Umbau der Dienstleistungsholding

Stuttgart, 20. Juni 2003. Der Österreichische Bundesverlag (ÖBV) hat 2002 ein schlechteres Ergebnis erwirtschaftet als prognostiziert. Seit der Übernahme durch Klett im April dieses Jahre waren Experten damit beschäftigt, relevante Wirtschaftsdaten zu sichten und zu bewerten sowie die Unternehmensstruktur des ÖBV zu durchleuchten. Diese Analyse ist nun abgeschlossen.

"Neben erfreulichen Erkenntnissen hat die Bewertung des ÖBV leider auch weniger positive Fakten ans Licht gebracht", erläutert Dr. Tilmann Michaletz das Ergebnis der Analyse. Dennoch will die Klett - Gruppe den ÖBV in absehbarer Zeit wieder zu einem florierenden Unternehmen machen. "Wir werden dafür Sorge tragen, dass der ÖBV und seine Unternehmen langfristig betrachtet wieder Marktstärke gewinnen und profitabel sind", so Michaletz weiter.

Eine erste Konsequenz aus der Unternehmensanalyse ist der Umbau der ÖBV-Holding: Sie wird in eine Finanz- und Beteiligungsholding umstrukturiert. Das Österreichische Buchauslieferungszentrum (ÖBZ) soll im Bereich Verlagsservice und –auslieferung gestärkt werden, so dass der Dienstleistungsumfang für die Verlagskunden interessanter wird. Im Rahmen dieser strukturellen Änderungen werden auch die Verträge der beiden bisherigen Geschäftsführer nicht mehr verlängert werden. Der bisherige "Holdingstandort" Schwarzenbergstrasse, der Sitz der Geschäftsleitung, wird nach Wiener Neudorf verlagert. Dort sind bereits der Dienstleistungsbereich der ÖBV GmbH und das ÖBZ angesiedelt.




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